BOJ interveniert am Devisenmarkt
15.09.2010, Die Anleger am Devisenmarkt haben sich am Dienstag von Dollarbeständen getrennt. Die US- Währung fiel zum Euro auf den tiefsten Stand seit einem Monat. Der Schweizer Franken war so teuer wie seit Ende November 2009 nicht mehr, der japanischen Yen kletterte gar auf ein neues 15-Jahres-Hoch zum Greenback.
Auch zum Dollar machte die Gemeinschaftswährung im Verlauf rund eineinhalb USCent gut und kostete mit bis zu 1,3004 Dollar erstmals seit 11. August wieder mehr als 1,30 Dollar. Die US-Lagerbestände waren im Juli stärker als erwartet gestiegen und auf den höchsten Stand seit Mai 2009 geklettert. Im fernen Osten steigt der Dollar dann nach einer Devisen-Intervention der Bank of Japan.
Japans erste Intervention am Devisenmarkt sei gut sechs Jahren hat dem Dollar kräftig Auftrieb verliehen. Finanzminister Yoshihiko Noda rechtfertigte den Eingriff am Mittwoch mit den Folgen des starken Yens für die heimische Wirtschaft. Er kündigte weitere entschlossene Schritt gegen den Yen-Höhenflug an. Der Dollar legte im frühen Handel in Fernost 1,8 Prozent auf 84,50 Yen zu. Zuvor war der Yen mit einem Kurs von 82,87 auf den höchsten Stand zum Dollar seit 15 Jahren geklettert. Der Euro verzeichnete mit einem Plus von 1,6 Prozent ebenfalls einen kräftigen Anstieg auf 109,56 Yen. Zur US-Währung notierte die Gemeinschaftswährung wenig verändert bei 1,2972 Dollar.
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ENDE Pressemeldung / Pressemitteilung BOJ interveniert am Devisenmarkt
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