Frau Botschafterin Qi Mei wies darauf hin, dass die derzeitige Global Governance allgemein von einem Defizit geprägt sei. Deshalb habe China eine Global-Governance-Initiative ins Leben gerufen, die die gemeinsame Stimme und Sorge der internationalen Gemeinschaft repräsentiere.
Die Wiener Obersenatsrätin Dr. Margareta Grießler-Hermann nahm den World City Summit als gutes Beispiel für Global Governance. Über 100 Städte aus allen Kontinenten seien mit ihren Bürgermeistern oder Spitzenpolitikern vertreten, die gemeinsam über Themen wie die Schaffung einer lebenswerten Umwelt für ihre Bürgerinnen und Bürger diskutierten. Dies sei der fünfte Punkt der Global-Governance-Initiative, nämlich Handeln. So würde man einen gehörigen Beitrag zu den diskutierten Themen leisten.
Prof. Hannes Fellner begrüßte dabei die Global-Governance-Initiative Chinas. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hätten die westlichen Staaten wiederholt gegen ihre eigenen Regeln, die internationalen sowie die Charta der Vereinten Nationen verstoßen und unterschiedliche Maßstäbe an unterschiedliche Länder angelegt. Insbesondere im globalen Süden werde wahrgenommen, dass der Westen bezüglich Russland und Israel mit gespaltener Zunge spreche. Das sei nicht gut für die Glaubwürdigkeit Europas.
Laut Prof. Oliver Radtke gehe es bei der Global-Governance-Initiative vor allem darum, die Länder des Globalen Südens in das Regelwerk der Global Governance einzubinden. Dadurch könnten neue Kooperationen entstehen und Handelskonflikte könnten vermieden werden. Zudem würde wieder mehr über Good Governance und Global Common Goods nachgedacht werden.
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Jing Xi,



