Aufgrund individueller Beratungsgespräche haben bereits über 2.500 Kundinnen und Kunden den Weg aus der Fremdwährungsfinanzierung gewählt. Das entspricht einem Kreditvolumen von rund € 400 Mio. Zusätzlich haben rund 1.500 Fremdwährungskreditnehmer die Umstellung vom endfälligen in einen tilgenden Kredit vorgenommen (€ 270 Mio.), um dadurch die Risiken der Kredittilgungsträger hinsichtlich Performance zu verringern. Zusammen hat damit bereits ein Viertel aller Kundinnen und Kunden reagiert.
Aufgrund der neuen Zinssituation bietet die Erste Bank nun ein neues Angebot zur Konvertierung. Angeboten wird ein 10 jähriger, garantierter, fixer Zinssatz für einen tilgenden EURO Kredit von 2,9% jährlich. Die Kreditumstellung ist kostenlos und es fallen keine Spesen und Gebühren an.
Neben der neuen Zinssituation ist es vor allem der Mindestwechselkurs des Schweizer Frankens, der sich bald verändern und damit nachteilig für Fremdwährungskreditnehmer wirken könnte. Denn eine deutliche Verschärfung der Verschuldungskrise in der Eurozone könnte die Nachfrage nach Schweizer Franken als sichere Anlage enorm steigern. Dadurch wäre es für die Schweizerische Nationalbank (SNB) schwer, den Mindestwechselkurs von 1,20 zu verteidigen. Dies wurde auch schon durch den SNB Präsidenten Thomas Jordan anlässlich eines Mediengesprächs in Bern am 14. Juni 2012 bestätigt: „weitere Erschütterungen an den Finanzmärkten“ könnten, so Jordan, „Auswirkungen auf die Durchsetzung des Mindestkurses“ haben“.
Damit würde der Euro Franken Wechselkurs aller Voraussicht nach deutlich unter 1,20 notieren. „Daher sehen wir uns verpflichtet, auf das Risiko hinzuweisen, und ein gutes Angebot zum Kurswechsel zu legen“, erklärt Erste Bank Privat und Firmenkundenvorstand Peter Bosek. „Weiters rate ich jedem Kunden seinen Tilgungsträger regelmäßig zu überprüfen und über eine Umstellung vom endfälligen auf einen tilgenden Kredit nachzudenken.“ Nähere Informationen für betroffene Kunden sind ab heute unter www.erstebank.at/fremdwaehrungskredite zu finden.
Facts & Figures zu den Frankenkrediten
In Österreich ist noch immer fast jeder vierte Privatkredit ein Frankenkredit. Insgesamt ist von Privatpersonen ein Volumen von etwa als 34 Milliarden Euro in Schweizer Franken aushaftend. In der Erste Bank haben noch rund 14.000 Privatpersonen einen Fremdwährungskredit mit einem aushaftenden Volumen von rund 2 Milliarden Euro. Das durchschnittlich aufgenommene Kreditvolumen pro Person lag umgerechnet bei rund 150.000 Euro.
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Fremdwährungskredite: Ein Viertel aller Erste Bank Kunden hat konvertiert oder Tilgungsträger umgestellt
17.08.2012 | 10:18 Uhr | Erste Group Bank AG
17.08.2012, Seit Herbst 2011 rät die Erste Bank Kunden, die einen Schweizer Franken Kredit haben, zu einem Kurswechsel. Den Kreditnehmern wurde in Beratungsoffensiven ein Wechsel vom schwankenden Frankenkredit in einen fixverzinsten oder gedeckelten Euro Kredit empfohlen. Motivation dafür war und ist, das doppelte Risiko der Zins und Währungsschwankungen zu vermeiden.
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Das Retailbanking bietet der Erste Group nicht nur einen sicheren Zugang zu Finanzierungsquellen, sondern macht sie angesichts eines dichten Vertriebsnetzwerkes von beinahe 3.000 Filialen, über die mehr als 17,5 Millionen Kunden erreicht werden, zu einem attraktiven Partner für den Vertrieb von Finanzprodukten. Dazu kommt, dass die Kunden in Zentral- und Osteuropa zunehmend wohlhabender werden und daher mehr Finanzprodukte und dienstleistungen in Anspruch nehmen.
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