Er hat Martin Škopek mit 1.Juli 2010 zum Vorstandsmitglied der Erste Group Bank AG für das Retail-Geschäft bestellt. Martin Škopek ist derzeit Mitglied des Vorstands der Banca Comercialã Românã (BCR) und ist für das Retail-Geschäft in Rumänien verantwortlich. Er wird dieses Mandat mit 30. Juni 2010 zurücklegen. Der gebürtige Tscheche weist eine 11- jährige Berufserfahrung im Retail-Banking auf, unter anderem als Mitglied des Vorstands der Èeská spoøitelna. In den Märkten der Erste Group wird das Retail-Geschäfts auch weiterhin unter lokaler Verantwortung bleiben. Mit der nunmehr umgesetzten Verankerung dieses Geschäftszweiges im Vorstand der Gruppe wird jedoch eine bessere Steuerung der gesamtstrategischen Entwicklung des Retail-Geschäfts, eine Unterstützung der lokalen Banken bei der Umsetzung der Konzernstrategie, die Förderung der gemeinsamen Nutzung von Know-how und die Ausnützung von Synergien im Gesamtkonzern besser ermöglicht. Im Zusammenhang mit der neuen Organisationsstruktur wurden konzernweit eine Reihe weiterer Vorstandsbestellungen vorgenommen. Alle Führungspositionen wurden intern besetzt.
Banca Comercialã Românã
Oana Petrescu, in der BCR derzeit für Operations und IT zuständig, wird im Vorstand der Bank mit 1. Juli 2010 die Verantwortung für das Retail-Geschäft von Martin Škopek übernehmen. Dominic Bruynseels, CEO der BCR, wird bis zur Bestellung ihres Nachfolgers die Verantwortung für ihre bisherigen Aufgaben übernehmen. Wie auch bei den anderen großen CEE-Töchtern der Erste Group wird mit dem nunmehr erfolgten Abschluss des Integrations- und Entwicklungsprogramms in der BCR eine eigene Funktion des Chief Risk Officers installiert. Diese Agenden wurden bisher vom Chief Financial Officer der Bank wahrgenommen.
Ab 1. August 2010 wird Michael Beitz, in der Erste Group lange Jahre als Risk Manager tätig und derzeit CRO der Slovenská sporite¾òa, diese Aufgabe übernehmen. Helmuth Hintringer wird sich auf seine Aufgaben als Chief Financial Officer konzentrieren und zusätzlich die Verantwortung für das umstrukturierte Immobilienmanagement übernehmen.
Slovenská sporite¾òa
Unter Jan Rollo ist es zu einer klaren Fokussierung der Slovenska sporitelna auf das Retail- und KMU-Segment gekommen. Diese strategische Entscheidung wurde erfolgreich implementiert, wie man an den sehr guten operativen Ergebnissen der Slovenská sporite¾òa ablesen kann. Ebenso wurden unter Rollo Synergien innerhalb der Gruppe genutzt. Rollo möchte sich aber anderen Herausforderungen zuwenden und wird daher das Unternahmen mit Ende Mai dieses Jahres verlassen.
„Im Namen des Aufsichtsrats möchte ich Jan Rollo für seinen bemerkenswerten Einsatz und seine wertvolle Tätigkeit für die Slovenská sporite¾òa während einer für die Slowakei wirtschaftlich schwierigen Zeit danken. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft", so Franz Hochstrasser, Aufsichtsratsvorsitzender der Slovenská sporite¾òa. Jozef Síkela, derzeit CEO der Erste Bank Ukraine, wurde in den Vorstand der Slovenská sporite¾òa berufen und wird dort mit 1. Juni 2010 as CEO und Chief Risk Officer seine Tätigkeit aufnehmen.
Erste Bank Oesterreich
Nach 33 erfolgreichen Jahren in der Erste Gruppe hat Elisabeth Bleyleben-Koren beschlossen, den Vorstand der Erste Bank Oesterreich mit 1. Juli 2010 zu verlassen und in Pension zu gehen. Sie war für die erfolgreiche Umsetzung der Abspaltung des Österreichgeschäfts von der Erste Group und die erfolgreiche Positionierung der Erste Bank Oesterreich als wichtige Kraft am österreichischen Markt verantwortlich. Frau Bleyleben-Koren hatte eine Reihe bedeutender Führungspositionen inne. So war sie seit 1997 Vorstandsmitglied der Erste Bank Oesterreich und seit 2007 CEO. Nach ihrer Pensionierung wird die Bank von den verbleibenden Vorständen – Vorstandssprecher Thomas Uher (Sprecher) und Peter Bosek – geleitet.
Dazu Andreas Treichl, CEO der Erste Group: "Elisabeth Bleyleben-Koren ist sicherlich Österreichs erfolgreichste Bankmanagerin. Sie ist eine starke Persönlichkeit und hat sich ihrer Tätigkeit stets mit voller Kraft gewidmet. Frau Bleyleben-Koren hat in der österreichischen Bankenlandschaft einen bleibenden Eindruck hinterlassen und war in ihrer Funktion als meine Stellvertreterin stets ein Fels in der Brandung. Ich respektiere nun selbstverständlich ihren Wunsch, einem jüngeren Team Platz zu machen und wünsche Ihr alles Gute für die Pension.“
Erste Bank Ukraine
Pavel Cetkovský wird Jozef Síkela als CEO der Erste Bank Ukraine nachfolgen. Andreas Klingen, derzeit Bereichsleiter für die Strategische Gruppenentwicklung (Strategic Group Development), wird den Vorstand der Erste Bank Ukraine als CFO ergänzen und zusätzlich die Verantwortung für das Firmengeschäft und den Bereich Treasury übernehmen.
Alle mit heutigem Tag bekannt gegebenen Bestellungen bedürfen noch der Genehmigung des Aufsichtsrats der einzelnen Banken und der lokalen Aufsichtsbehörden.
Erste Group verstärkt Retail-Fokus und schafft ensprechende Position im Vorstand
17.03.2010 | 11:21 Uhr | Erste Group Bank AG
17.03.2010, Die Wirtschaftskrise der letzten beiden Jahre hat gezeigt, dass das Geschäftsmodell einer Retailbank nicht nur krisensicher ist, sondern auch eine sehr hohe gesellschaftspolitische Akzeptanz hat und Werte schafft Um die Bedeutung des Kerngeschäfts der Erste Group auch in den Unternehmen- und Managementstrukturen stärker zu betonen, hat der Aufsichtsrat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, das Retail- Geschäft als eigenen Verantwortungsbereich auch auf Vorstandsebene der Gruppe zu etablieren.
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Über Erste Group Bank AG
Mit einem geographischen Fokus auf die Region Zentral- und Osteuropa ist die Erste Group bestens positioniert, um vom Wachstumspotential der am schnellsten wachsenden Region Europas zu profitieren. Die Märkte, in denen die Erste Bank Group aktiv ist, sind durch eine BIP/Einwohner-Relation zwischen EUR 5.000 und EUR 15.000 und eine an den Bankaktiva gemessene Marktdurchdringung von unter 50% charakterisiert. Das Wachstum wird von einfachen Bankprodukten wie Sparanlagen, Zahlungsverkehr, Girokonten und Bankkarten getrieben. Das Erreichen eines gewissen Wohlstandsniveaus ermöglicht die Einführung anspruchsvollerer Bankprodukte wie Hypothekardarlehen, Kreditkarten, Verbraucherkredite oder Vermögensverwaltung.
Das Retailbanking bietet der Erste Group nicht nur einen sicheren Zugang zu Finanzierungsquellen, sondern macht sie angesichts eines dichten Vertriebsnetzwerkes von beinahe 3.000 Filialen, über die mehr als 17,5 Millionen Kunden erreicht werden, zu einem attraktiven Partner für den Vertrieb von Finanzprodukten. Dazu kommt, dass die Kunden in Zentral- und Osteuropa zunehmend wohlhabender werden und daher mehr Finanzprodukte und dienstleistungen in Anspruch nehmen.
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