Dieser Erfolg basierte auf signifikant höheren Betriebserträgen (+8,3% auf EUR 7.578,8 Mio) und einem wesentlichen Rückgang der Verwaltungsaufwendungen (-4,9% auf EUR 3.807,4 Mio). Der Zinsüberschuss verbesserte sich kontinuierlich über die Quartale und stieg im Jahresvergleich um 6,3% auf EUR 5.220,9 Mio. Moderates Wachstum der Einlagen (+2,5% auf EUR 112,0 Mrd) und der Kundenforderungen (+2,3% auf EUR 129,1 Mrd) und eine sehr stabile Zinsspanne in allen Ländern führten zu diesem Anstieg. Der Provisionsüberschuss fiel im Jahresvergleich um 10,1% auf EUR 1.772,8 Mio. Das Handelsergebnis stieg im Jahr 2009 um über 400% auf EUR 585,1 Mio. Der starke Zuwachs war einerseits auf das außerordentlich schwache Vorjahresergebnis andererseits auf das verbesserte Marktumfeld zurückzuführen.
Die Risikokosten nahmen im Jahr 2009 um 92,0% auf EUR 2.056,6 Mio bzw. 161 Basispunkte (2008: 88 Basispunke) der durchschnittlichen Kundenforderungen zu. Die Verlangsamung beim Zu-wachs der Not leidenden Kredite (NPL) setzte sich auch im vierten Quartal fort. Die NPL-Quote bezogen auf Kundenforderungen lag am Jahresende bei 6,6% nach 6,3% im dritten Quartal (Ende 2008: 4,7%). Auch die Deckung notleidender Forderungen durch Risikovorsorgen, die bis zur Jah-resmitte zurückging, verbesserte sich im Vergleich zum dritten Quartal von 56,7% auf 57,2% (Ende 2008: 62,8%).
Der Jahresüberschuss nach Steuern und Minderheiten stieg im Jahr 2009 um 5,1% von EUR 859,6 Mio auf EUR 903,4 Mio. Alle CEE-Töchter, mit Ausnahme der Erste Bank Ukraine, erwirt-schafteten im Jahr 2009 Gewinne. Die Eigenkapitalverzinsung lag bei 9,1%.
Zusammenfassung zum vierten Quartal 2009: Der Zinsüberschuss verbesserte sich weiter auf EUR 1380,0 Mio. Auch der Provisionsüberschuss entwickelte sich mit einem Anstieg von 8,1% auf EUR 459,5 Mio im Vergleich zum Vorquartal positiv. Wie erwartet fiel das Handelsergebnis gegen-über den Vorquartalen auf EUR 82,1 Mio stark zurück. Da der Verwaltungsaufwand mit EUR 927,1 Mio fast unverändert war, blieb auch das Betriebsergebnis mit EUR 994,5 Mio nur knapp unter dem Rekordwert des Vorquartals von EUR 1.000,5 Mio.
Die erfolgreiche Kapitalerhöhung im vierten Quartal 2009 spiegelte sich in der stark verbesserten Eigenkapital-Ausstattung der Gruppe wider. Insgesamt stieg das Eigenkapital der Erste Group im Jahr 2009 um EUR 4,6 Mrd auf EUR 12,7 Mrd. Die Tier 1-Quote (bezogen auf das Kreditrisiko) lag bei 10,8% (2008: 7,2%) und auch die wesentlich enger definierte Core Tier1-Quote (bezogen auf das Gesamtrisiko) verbesserte sich auf 8,3%, nach 5,2% im Jahr 2008.
Auf Basis dieser positiven Entwicklung wird der Vorstand der Erste Group der Hauptversammlung eine Dividende von EUR 0,65 für das Geschäftsjahr 2009 vorschlagen.
Erste Group erzielt in 2009 trotz höherer Risikokosten einen soliden Gewinn von EUR 903,4 Mio
26.03.2010 | 10:35 Uhr | Erste Group Bank AG
26.03.2010, Mit einem Betriebsergebnis von EUR 3.771,4 Mio (+25,8% im Vergleich zum Vorjahr) setzte die Erste Group den Trend der ersten drei Quartale fort und erwirtschaftete im Jahr 2009 das höchste operative Ergebnis ihrer Geschichte. Dementsprechend verbesserte sich auch die Kosten-Ertrags-Relation auf einen Bestwert von 50,2%.
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Über Erste Group Bank AG
Mit einem geographischen Fokus auf die Region Zentral- und Osteuropa ist die Erste Group bestens positioniert, um vom Wachstumspotential der am schnellsten wachsenden Region Europas zu profitieren. Die Märkte, in denen die Erste Bank Group aktiv ist, sind durch eine BIP/Einwohner-Relation zwischen EUR 5.000 und EUR 15.000 und eine an den Bankaktiva gemessene Marktdurchdringung von unter 50% charakterisiert. Das Wachstum wird von einfachen Bankprodukten wie Sparanlagen, Zahlungsverkehr, Girokonten und Bankkarten getrieben. Das Erreichen eines gewissen Wohlstandsniveaus ermöglicht die Einführung anspruchsvollerer Bankprodukte wie Hypothekardarlehen, Kreditkarten, Verbraucherkredite oder Vermögensverwaltung.
Das Retailbanking bietet der Erste Group nicht nur einen sicheren Zugang zu Finanzierungsquellen, sondern macht sie angesichts eines dichten Vertriebsnetzwerkes von beinahe 3.000 Filialen, über die mehr als 17,5 Millionen Kunden erreicht werden, zu einem attraktiven Partner für den Vertrieb von Finanzprodukten. Dazu kommt, dass die Kunden in Zentral- und Osteuropa zunehmend wohlhabender werden und daher mehr Finanzprodukte und dienstleistungen in Anspruch nehmen.
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