Erste Group Bank AG: Stresstest - Kapitalbedarf der Erste Group liegt zum Halbjahr 2011 bei EUR 59 Mio

27.10.2011 | 13:38 Uhr | Erste Group Bank AG

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27.10.2011, Im Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise hat die Europäische Bankaufsichtsbehörde (EBA) den vorläufigen Kapitalbedarf der europäischen Banken erhoben. Dabei wurde eine Core- Tier 1 Quote von 9% (gemäss Stresstest-Definition) nach einer „Mark-to-Market“-Bewertung des gesamten EWR-Sovereign-Exposures als Benchmark vorgegeben. Diese Kapitalquote wird zum 30. Juni 2012 zu erfüllen sein.

Basierend auf dieser vorläufigen Berechnung beträgt der Kapitalbedarf der Erste Group Bank AG EUR 59 Mio. Dieses Ergebnis bezieht sich auf die Daten zum Halbjahr 2011 und wird auf Basis des Abschlusses zum 3. Quartal voraussichtlich im November von EBA endgültig festgelegt werden und die Auswirkungen der von der Erste Group kürzlich bekanntgegebenen Massnahmen berücksichtigen.

Die Tier 1-Quote basiert auf EBA Methodologie und Annahmen und inkludiert das von der Republik Österreich zur Verfügung gestellte Partizipationskapital i.H.v. EUR 1.224 Mio, jedoch weder Hybridkapital noch das von privaten Investoren zur Verfügung gestellte Partizipationskapital i.h.v. EUR 540 Mio.


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27.10.2011 | 13:38 Uhr | von Erste Group Bank AG

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Über Erste Group Bank AG

Mit einem geographischen Fokus auf die Region Zentral- und Osteuropa ist die Erste Group bestens positioniert, um vom Wachstumspotential der am schnellsten wachsenden Region Europas zu profitieren. Die Märkte, in denen die Erste Bank Group aktiv ist, sind durch eine BIP/Einwohner-Relation zwischen EUR 5.000 und EUR 15.000 und eine an den Bankaktiva gemessene Marktdurchdringung von unter 50% charakterisiert. Das Wachstum wird von einfachen Bankprodukten wie Sparanlagen, Zahlungsverkehr, Girokonten und Bankkarten getrieben. Das Erreichen eines gewissen Wohlstandsniveaus ermöglicht die Einführung anspruchsvollerer Bankprodukte wie Hypothekardarlehen, Kreditkarten, Verbraucherkredite oder Vermögensverwaltung.

Das Retailbanking bietet der Erste Group nicht nur einen sicheren Zugang zu Finanzierungsquellen, sondern macht sie angesichts eines dichten Vertriebsnetzwerkes von beinahe 3.000 Filialen, über die mehr als 17,5 Millionen Kunden erreicht werden, zu einem attraktiven Partner für den Vertrieb von Finanzprodukten. Dazu kommt, dass die Kunden in Zentral- und Osteuropa zunehmend wohlhabender werden und daher mehr Finanzprodukte und dienstleistungen in Anspruch nehmen.

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