Basel III belastet den Euro
08.09.2010, Eine stärkere Risikobereitschaft der Anleger hat den Dollar zu Am Devisenmarkt haben sich die Anleger am Dienstag risikoscheu gezeigt und den Euro abgestossen.
Ein unerwarteter Rückgang der Aufträge der deutschen Industrie im Juli kam unter Euro- Anlegern nicht gut an. Negativ wurden auch die Diskussionen um die unter dem Schlagwort Basel III bekannte Regulierung des Finanzsektors aufgenommen. Der Abwärtstrend des Euro verstärkte sich nach der Erklärung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, wonach der Haushalt 2010 seiner Regierung auf falschen Zahlen beruhe. Die Regierung habe schnell handeln müssen, um die Finanzlage zu stabilisieren. Der ungarische Forint geriet daraufhin unter Druck. Für einen Euro mussten 287,80 Forint bezahlt werden nach 284,70 Forint zum Vortagesschluss.
Der Yen setzte seinen Höhenflug fort und stieg zum Dollar auf den höchsten Stand seit 15 Jahren. Die US-Währung verbilligte sich auf bis zu 83,52 Yen. Notenbankgouverneur Masaaki Shirakawa hatte lediglich erklärt, die Zentralbank werde "wenn nötig" rechtzeitig angemessene Schritte einleiten. Den Zinssatz beliess die Bank of Japan bei 0,1 Prozent. Der Regierung in Tokio macht die Stärke der heimischen Währung seit langem zu schaffen, da sie die exportorientierte Wirtschaft belastet und die Deflation im Kaiserreich verschärft. Die Risikoscheu der Anleger machte sich auch am Rentenmarkt bemerkbar. Der Bund-Future legte um 76 Ticks auf 133,17 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 2,241 Prozent. Zugleich vergrösserten sich die Renditeabstände zwischen der Bundesanleihe und denen anderer europäischer Länder, vor allem zu denen Irlands und Portugals.
Rohstoffe aktuell:
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DE: Handelsbilanz, Industrieproduktion, GB Industrieproduktion
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ENDE Pressemeldung / Pressemitteilung Basel III belastet den Euro
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