WWF: Hinteres Ötztal als Schatzkammer der Natur bewahren
13.06.2012, Innsbruck, am 13. Juni 2012 Die Region Hinteres Ötztal/Platzertal ist für ihre beeindruckende Bergwelt berühmt. Sölden und Vent gehören zu den bekanntesten Ski und Wandersportorten der Alpen.
Neben verschiedenen Vogelarten ist Ötzis Heimat auch ein wichtiger Genpool für Säugetiere wie das Alpenmurmeltier. Hier liegt das einzige große ursprüngliche Vorkommen dieses Nagers übrigens nach Biber und Stachelschwein das drittgrößte Nagetier Europas, der andernorts nach der Ausrottung durch den Menschen erst mühsam wieder angesiedelt werden musste.
Raritäten der Fauna und Flora Besonders bemerkenswert ist auch das Vorkommen an autochthonen also „alteingesessenen“, ursprünglichen Murmeltieren. Einzigartig im gesamten Ostalpenraum, ist die Murmeltier Population als Relikt der letzten Eiszeit in den kühlen Höhenlagen des Ötztales erhalten geblieben. „Ein ganz besonderer biologischer Naturschatz“, freut sich Diem vom WWF.
Das Zusammenspiel von Höhe, niedrigen Temperaturen und schneereichen Wintern macht das Hintere Ötztal außerdem zur größten zusammenhängenden Gletscherfläche der Ostalpen. Von 188 Einzelgletschern bedeckt, beherbergt es auch bedeutende Wildnisgebiete und Wildflüsse wie die Venter Ache. An die Gletscher anschließend, befinden sich Gletschervorfelder, Moränenlandschaften und Gletscherbäche, die in den Alpen ihresgleichen suchen. „Obwohl das Gebiet Nationalparks wie den Hohen Tauern um nichts nachsteht, genießt es offenbar keinen vergleichbaren Schutz“, kritisiert Diem vom WWF. Wissenschaftler zeichneten das Gebiet als eine der letzten Wildnisregionen der Alpen aus.
Medienkontakt:
WWF Österreich Ottakringer Straße 114-116 A-1160 Wien Tel: +43 1 488 17 0 Fax: +43 1 488 17 44 Mail: wwf@wwf.atENDE Pressemeldung / Pressemitteilung WWF: Hinteres Ötztal als Schatzkammer der Natur bewahren
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Über WWF Österreich:
Im globalen Netzwerk des WWF arbeiten 59 nationale Sektionen, Programmbüros und Partnerorganisationen zusammen. Rund um den Globus führen etwa 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 2.000 Projekte zur Bewahrung der biologischen Vielfalt durch.
Newsletter abonnieren
Auf diesem Link abonnieren Sie unseren Newsletter und sind stets aktuell informiert.
Eigene News publizieren
Haben Sie eine aktuelle Firmeninformation oder ein Angebot, dass Sie hier publizieren möchten?
Auf diesem Link erfassen Sie die entsprechenden Informationen.












